Siberian Husky

 

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ie Vorfahren des Siberian Husky stammen aus dem nördlichen Sibirien und waren jahrhundertelang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker.

Im Laufe der Jahre hat sich der Siberian Husky in Europa zu dem beliebtesten Schlittenhund entwickelt. Sein Laufwille, seine Athletik und sein feines Wesen machen ihn zu einem außerordentlichen Sportkameraden. Die Rüden werden ca. 60 cm und die Hündinnen ca. 56 cm groß. Das Gewicht ausgewachsener Rüden beträgt bis 28 kg und das von Hündinnen bis 23 kg. Das Fell des Siberian Husky besteht aus zwei Lagen: der Unterwolle und mittellangem Deckhaar. Während die Unterwolle, die ein- bis zweimal pro Jahr gewechselt wird, rein weiß oder nur leicht gefärbt ist, kann das Deckhaar alle Färbungen von weiß über rot und grau bis zu schwarz annehmen.

Die häufigste Zeichnung am Körper ist dabei eine kräftige Färbung am Rücken, die über die Seiten zum Bauch hin immer schwächer wird. Die Zeichnung Pinto (geschecktes Fell) ist seltener zu beobachten. Bauch und Brust sind meist rein weiß.

Die Augen können blau oder braun beziehungsweise bernsteinfarben sein. Auch das Auftreten unterschiedlich gefärbter oder gemischtfarbiger Augen entspricht dem Rassestandard. Oft ist auch ein Auge braun, das andere blau gefärbt (Odd-eyed). Das Kopffell ist oft auffällig gezeichnet in Form einer offenen oder geschlossenen Maske.

Der Husky ist in der Lage, sich in einem Schneesturm komplett einschneien zu lassen, indem er sich einrollt und die Nase unter die Rute steckt. Diese wirkt dabei als Luftfilter und Luftvorwärmung, so dass der Husky die Nacht über unter dem Schnee verbringen kann. Der Husky ist den polaren Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmedämmung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen des Hundes Wärme (Reibung), und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust.

Die Pfoten sind beim Husky vergleichsweise kleiner und kompakter, als die von ähnlich großen Hunden. Somit wird auch hier dem Wärmeverlust entgegengewirkt, und die Verletzungsgefahr ist eingeschränkt.

Der Husky ist in der Lage (bei ausreichendem Training), das zehnfache seines eigenen Körpergewichts zu ziehen, und wurde so ein überlebenswichtiges Nutztier und Familienmitglied der Eskimos. Welpen werden zusammen mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen, das erzeugte die menschen- und kinderfreundlichen Eigenschaften der Huskies. Sie mussten auch jedem Folge leisten, weil die Schlitten nicht nur von einem Mann gefahren wurden. So wurden auch nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet. Huskies besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn, durch den sie nie von bekannten Wegen abkommen, selbst wenn diese durch die dicke Schneedecke nicht mehr sichtbar sind.

Die FCI beschreibt den Husky folgendermaßen: Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich und sanftmütig, aber auch aufmerksam und kontaktfreudig. Er ist kein Wachhund und zeigt sich gegenüber Fremden oder anderen Hunden selten misstrauisch. Ihm wird Intelligenz und gute Dirigierbarkeit nachgesagt und ist so ein guter Begleiter und williger Arbeitshund.

Quelle Bild: Von Joern Hauke - Joern Hauke, CC BY-SA 3.0 de, Link

Quelle Text: de.wikipedia.org

 

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Berühmte Hunde

BALTO


Einer der berümtesten Schlittenhunde, mehrfach verfilmt von Walt Disney. Balto war der Leithund von Gunner Karsen, als eine Schlttenhundestaffel aus mehreren Teams dringend benötigte Medikamente nach Nome brachte. Heute wird auf der Strecke das berümthe Iditarod gefahren.

 

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52525 Waldfeucht

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